Pokal: Stern stürmt in Runde 2
Der SFC Stern 1900 gibt sich beim BSC Eintracht Südring keine Blöße und zieht mit einem deutlichen 8:1 in die zweite Runde des Cosy Wasch-Landespokals ein. Vor allem vor der Pause macht der Berlin-Ligist kurzen Prozess.
Es war der erste Pflichtspielauftritt der neuen Saison – und Stern erledigte die Aufgabe so, wie man es sich gegen einen unterklassigen Gegner wünscht: konzentriert, dominant und vor allem seriös.
Foto: Matthias Vogel
Schon in der Anfangsphase war klar, wer an diesem Tag den Ton angab. Ein erster Kopfballtreffer wurde noch wegen Abseits aberkannt, wenig später zählte es: Nach einer Ecke von Luca Rohr stieg Franz Wetzel hoch und wuchtete den Ball zum 1:0 ins Netz. Rohr selbst hätte wenig später nachlegen können, sein Distanzversuch klatschte jedoch an den Pfosten.
Foto: Matthias Vogel
Danach fielen die Tore beinahe wie reife Früchte. Kenedy Da Silva Co schob nach einem langen Ball abgeklärt zum 2:0 ein, Oliver Gantzberg vollendete nach starker Vorarbeit von Fynn Gersch zum 3:0. Nur eine Minute später machte es Gersch selbst und traf von links ins lange Eck.
Foto: Matthias Vogel
Noch vor der Pause legte Gantzberg zweimal nach. Erst traf er nach Zuspiel von Mert Torun aus dem rechten Halbraum, dann nutzte er den Platz, den ihm Südring ließ, und zimmerte den Ball zum 6:0 ins Tor. Der Hattrick war perfekt.
Foto: Matthias Vogel
Nach dem Seitenwechsel wechselte Trainer Jeremy Kaatz durch, die Partie verlor erwartungsgemäß etwas an Tempo. Dennoch dauerte es nur bis zur 46. Minute, ehe der gerade eingewechselte Enes Schick nach einer erneuten Ablage von Mert Torun in den Rückraum das 7:0 erzielte. Ein Eigentor von Südrings Max Meyer machte die acht Stern-Treffer komplett.
Foto: Matthias Vogel
Dass auch die Gastgeber noch jubeln durften, lag an einem sehenswerten Freistoß von Yannick Enohmbi an der Strafraumkante. Mehr als Ergebniskosmetik war das nicht.
Foto: Matthias Vogel
Für Stern bleibt ein gelungener erster Pflichtspielauftritt. Die erste Pokalhürde ist genommen – souverän und ohne unnötige Nebengeräusche. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
