Sterner sind Sieger!
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Foto: Hanna Burkart

1. Frauen
Mittwoch, 14.10.2026 | Matthias Vogel

Wenn sogar Rießler schwärmt

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass Roman Rießler nach einem Spiel rundum zufrieden ist. Nach dem 13:1 (5:0) seiner Frauen beim BSV Grün-Weiß Neukölln war es allerdings so weit. „Das war ein Spiel wie aus einem Guss“, schwärmte der Trainer des SFC Stern 1900. Und das trotz einer angespannten Personalsituation, die im Vorfeld durchaus Anlass zur Sorge gegeben hatte.

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Doch davon war auf dem Platz nichts zu spüren. Emina Wacker (6.) und Margareta Lorenz (17.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Mit drei weiteren Treffern durch Wacker (40., 42.) und Jeanne Marsen (44.) ging es mit 5:0 in die Pause. Auch danach blieb Stern torhungrig. Lena Hegnal (47., 67.), Lorenz (50., 65.), Cindy Hagen (68., 80.), Elena Gabler (70.) und Wacker (76.) machten das Dutzend voll und legten sogar noch einen Treffer drauf. Neuköllns Ehrentor erzielte Chantal Brück (64.). "Das zeichnet uns wirklich aus. Für uns ging es nach der Pause bei 0:0 los. Bis zum Schluss haben die Mädels angeschoben. Stark."

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Was Rießler besonders begeisterte, war die Art und Weise. Flexibles Spiel, konsequentes Gegenpressing, sauberer Spielaufbau und immer wieder gelungene Kombinationen über die Flügel. „Es hat alles zusammengepasst“, befand der Coach. Seine Mannschaft habe genau den Fußball gezeigt, den er und sein Trainerteam sehen wollen.

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Bemerkenswert findet Rießler auch die Entwicklung innerhalb der Mannschaft. Durch Abgänge, persönliche Auszeiten und Verletzungen sei der verbliebene Kader offenbar noch enger zusammengerückt. Die Stimmung sei hervorragend, die Spielerinnen verstünden sich auf dem Platz prächtig und arbeiteten füreinander. Leidtragender dieser Geschlossenheit und einer enormen Spielfreude war diesmal der BSV GW Neukölln.

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Jetzt hat der Tabellenführer der Berlin-Liga erstmal einen Monat lang Pflichtspielpause – der Spielplan will es so. Kommende Woche wird deshalb "nur" dreimal trainiert, eine Woche später ist gänzlich trainingsfrei. Obwohl es nun so gut lief, ist Rießler froh um den Break. "Wir brauchen die Zeit, um unsere Wunden zu lecken", sagte der Coach mit Blick auf die lange Verletztenliste. Am Sonntag, 15. November, geht es dann weiter mit dem Heimspiel gegen die U23 von Türkiyemspor. Anpfiff ist um 11.15 Uhr.