Sterner sind Sieger!
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Foto: Matthias Vogel

1. Frauen
Montag, 28.09.2026 Uhr | Matthias Vogel

Dezimiert zum Punktgewinn

Die Frauen des SFC Stern 1900 haben im Spitzenspiel der Berlin-Liga beim Tabellenführer Hertha BSC II ein 0:0 geholt. Angesichts der personellen Voraussetzungen war Trainer Roman Rießler mit dem Punkt hochzufrieden – zumal für ihn seine Mannschaft sogar die besseren Möglichkeiten auf den Sieg hatte.

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„Wir kamen schon ziemlich zerrupft hier an“, sagte Rießler nach einer intensiven Partie auf dem Olympiagelände. Mit Kathi Herber, Diana Steinmeyer, Coco Statz und Sophia Verheijen fehlten gleich vier wichtige Spielerinnen von vorneherein. Am Samstagabend dann die nächste Hiobsbotschaft: Emina Wacker meldete sich krankheitsbedingt ab. Und im Laufe der Begegnung kam ein weiterer Rückschlag hinzu: Neuzugang Larissa Estrada (Bild unten) musste mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden.

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Davon ließ sich Stern allerdings kaum etwas anmerken. Der amtierende Berliner Meister hielt gegen den starken Aufsteiger nicht nur dagegen, sondern hatte vor allem in der ersten Hälfte die besseren Gelegenheiten. Drei, vier sehr gute Chancen zählte Rießler für seine Mannschaft. Ein Treffer wollte daraus jedoch nicht fallen.

Toni Haertel wird nicht ernsthaft geprüft

Nach dem Seitenwechsel wurde es ausgeglichener. Beide Mannschaften neutralisierten sich über weite Strecken, klare Möglichkeiten wurden seltener. Sterns Torhüterin Toni Haertel (Bild unten) musste keine einzige echte Torchance entschärfen, auch wenn sich Hertha als der erwartet schwere Gegner erwies. Stern hielt dem Druck aber auch mit dem dezimierten Kader stand und brachte das 0:0 über die Zeit.

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„Unter diesen Umständen ist das für uns durchaus ein gewonnener Punkt“, bilanzierte Rießler. Wenn eine Mannschaft an diesem Tag den Sieg verdient gehabt hätte, dann sei es aus seiner Sicht sogar Stern gewesen. Vor allem aber hob er die Leistung seiner Mannschaft insgesamt hervor: „Das Trainerteam ist sehr stolz. Und die Mannschaft kann auch stolz auf diese Leistung sein.“

Ein Quartett ragt aus einer Top-Teamleistung heraus

Ein Sonderlob gab es für Jenny Kandetzki (Titelbild) in der Innenverteidigung, Maggie Lorenz auf der Sechs, Sofie Roll auf der zehn und Luise Wille (Bild ganz oben) auf der Außenverteidigerposition. Alle vier überzeugten in einer Mannschaft, die trotz der zahlreichen Ausfälle defensiv stabil blieb und sich mit allem, was sie hatte, in dieses Spitzenspiel warf.

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An der Spitze der Berlin-Liga ändert das Remis nichts Grundsätzliches. Hertha BSC II und der SFC Stern 1900 bleiben nach dem direkten Duell ungeschlagen und stehen nun bei jeweils 13 Punkten.