Serie ausbauen
Drei Spiele, neun Punkte: Der SFC Stern 1900 ist makellos in die Berlin-Liga-Saison gestartet. Nach Siegen gegen Viktoria Berlin U23, den FC Internationale und zuletzt beim SV Lichtenberg 47 wartet am Sonntag (11 Uhr) auf dem Sterner mit der FSV Hansa 07 der nächste Prüfstein.
Foto: Matthias Vogel
Das 3:0 in Lichtenberg war verdient, aber kein Spaziergang. Lichtenberg stand kompakt, machte die Räume eng und verlangte den Steglitzerinnen Geduld ab. Stern blieb dennoch tonangebend und fand schließlich die Lösungen.
Nun kommt eine Hansa-Mannschaft, die im Sommer personell ordentlich nachgelegt hat. Allen voran Marta Zander-Zeidam, die vom Zweitligisten FC Viktoria Berlin in die Wrangelritze wechselte. Dazu kam mit Alina Janowicz von Empor Berlin eine ausgewiesene Torjägerin.
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Wie unangenehm die Kreuzbergerinnen sein können, zeigte sich gegen Berolina Mitte. Erst mit der praktisch letzten Aktion musste sich Hansa dem Vorjahres-Spitzenteam mit 2:3 geschlagen geben.
Heimvorteil auf dem großen Sterner
Stern-Trainer Roman Rießler erwartet deshalb einen Gegner, der stärker ist als in der vergangenen Saison. An der eigenen Herangehensweise ändert das nichts. Stern will sein Spiel durchdrücken und die drei Punkte in Steglitz behalten.
Dabei setzt Rießler auch auf den großen Platz. So wie Hansa die Enge der heimischen Wrangelritze zu nutzen weiß, soll Stern auf dem Sterner seine Stärken ausspielen.
Foto: Matthias Vogel
Personell kann der Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Larissa Estrada war unter der Woche krank, ihr Einsatz ist noch offen. Auch hinter Diana Steinmeyer steht ein Fragezeichen.
Nach dem perfekten Start geht Stern selbstbewusst in die Partie. Hansa dürfte allerdings dafür sorgen, dass die Steglitzerinnen für den vierten Sieg wieder einiges investieren müssen.
