So. 07.10.2018 12:45 Uhr/Sterner /1.Herren/Berlin-Liga/10.Spieltag

SFC Stern 1900  - TUS Makkabi 0:0

Drei Punkte, aber auf drei Spiele verteilt, das ist die Bilanz der englischen Woche ...

cakin contra brinkmann

Bergauf, mit dem Kopf durch die Wand, da gab es heute kein Durchkommen, hier Sterns Can Cakin gegen den starken Timo Brinkmann!  (Foto: Lehner)


Es war das erwartet körperbetonte und harte Duell mit dem Revier-Nachbarn, bei dem sich die Sterner zu sehr bei dem Versuch fest rannten, den Weg durch die Mitte statt konsequent über die Außen zu suchen. Auch Makkabi hatte einige gute Gelegenheiten ein Tor zu erzielen. Am Ende waren weder die Sterner noch Makkabi vor dem Tor wirklich konsequent und willensstark genug, einen Treffer zu erzielen. Von daher geht die Punkteteilung, unterm Strich, wie es so schön heißt, wohl in Ordnung.

Eigentlich zu Gunsten der Sterner hatte sich Makkabi-Torhüter Gemeinhardt bei einem Zusammenstoß mit Freyer verletzt und musste nach Schwindelgefühl ausgewechselt werden. Ersatzmann Ivan Andres Toledo Arias wirkte erst nicht sicher, hielt dann aber gut bzw. wurde zu wenig von den Sternern wirklich geprüft. Zwei direkte Freistöße von Luca Rohr landeten in der Mauer, ein Distanzversuch von Flo Medrane nach Fehler Arias ging deutlich rechts am Pfosten am leeren Tor vorbei.

Der heutige Cheftrainer Robert Slotta, in Vertretung von Andi Thurau, versuchte am Ende noch einmal mit der Einwechslung von Tim Grabow in der 60. Minute (für Can Cakin) Impulse zu setzen. Aber Grabow biss sich genauso wie zuvor Cakin an Makkabis rechtem Außenverteidiger Timo Brinkmann die Zähne aus.

Am Ende darf man nicht allzu unzufrieden sein auf Seiten der Sterner. Die Personalsituation ist nach wie vor angespannt. Chefstratege Tim Felsenberg fehlte heute verletzungsbedingt ebenso wie immer noch Maxi Obst, Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld. Zudem fehlt auch Patrick Mattern noch, für ihn sprang heute Fabian Blüthmann ein, der sonst seine Dienste den 2.Männern zu Verfügung stellt. Blüthe spielte allerdings auf der rechten Abwehrseite hervorragend, musste aber dann wegen Zwickens im Oberschenkel nach der 60. Minute von Alex Freitag vertreten werden. Auch der letzte Wechsel auf Sterner-Seite, Nico Wobeser für den heute glücklosen Freyer, brachte am Ende nichts mehr Zählbares. Kämpferisch gibt es wirklich nichts auszusetzen, aber spielerisch fehlte heute offenbar die zündende Idee!

Jetzt geht es erst einmal nächste Woche im Pokal erneut nach Spandau zu den Kickers, richtig, da konnten die Sterner vor wenigen Wochen noch einen Kantersieg (5:0) landen. Größte Gefahr: Die Aufgabe zu unterschätzen. Also Vorsicht, Männer, es geht wieder bei 0:0 los!

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