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Spielbericht

So, 17.12.2017

SFC Stern 1900 gg. SCC

 

Heute ging es im letzten Spiel der Hinrunde rund eine Woche vor Weihnachten gegen den SC Charlottenburg. Der Platz war mit Reif überzogen und die Temperaturen schon etwas unangenehm. Der SCC hatte sich in der Tabelle bereits gut positioniert. Von daher gingen wir von einem schweren Spiel aus. Da wir über einen hohen Krankenstand klagten, der uns bereits in den vorangegangen Spielen immer wieder zwang, Spielerinnen von der D auszuleihen, haben wir noch versucht, das Spiel verlegen zu lassen. Leider ohne Erfolg. Die Verlegung wurde mit einer nicht wirklich nachvollziehbaren Argumentation vom Verband abgeschmettert. So mussten wir mit Spielerinnen antreten, die teilweise 2-5 Wochen nicht trainieren konnten und immer noch nicht fit waren. Besten Dank nochmal an Rosalie, die uns ausgeholfen hat, obwohl sie mit der B am Vorabend erst spät von einem Turnier in Hamburg heimgekehrt ist. So hatten wir wenigstens 2 Auswechsler. Also, mal wieder keine guten Voraussetzungen für uns, trotz des "Heimspielvorteils".

Wir wollten diesmal mit 2 Sturmspitzen spielen, um hinten nicht zu sehr unter Druck zu geraten, da uns zwei Stammspielerinnen in der Verteidigung fehlten. Wir spielten in den ersten zehn Minuten der ersten Halbzeit einen wunderbaren Fußball und überraschten das Charlottenburger Team, das wahrscheinlich aufgrund der Tabellensituation auf ein leichteres Spiel eingestellt war. Die Torhüterin vom SCC hatte aber scheinbar einen sehr guten Tag erwischt, denn sie bewahrte ihre Mannschaft vor einem frühen Rückstand. Eine unglaubliche Rettungstat vollbrachte sie, als sie einen harten mit links getretenen Schuss von Rosalie aus dem Winkel über das Tor kratzte. Leider schlich sich dann auch wieder langsam aber kontinuierlich Unkonzentriertheit in unser Spiel und unser zaghaftes Zweikampfverhalten wurde vom SCC dankend ausgenutzt. Wir blieben zwar gefährlich, aber die gegnerische Mannschaft hatte das Spiel nun an sich gerissen. Gegen die zweikampfstarken Spielerinnen hatten gerade unsere jüngeren Spielerinnen kaum eine Chance und agierten sehr, mir persönlich zu verhalten. So kam es, wie es kommen musste. Nach mehreren gefährlichen Situationen an und in unserem Strafraum erzielten die Charlottenburgerinnen die Führung. Trotz der Wechselspielerinnen merkte man, dass bei unseren (noch nicht kurierten) Spielerinnen schnell die Kraft nachließ. Wir gingen mit einem Rückstand in die Pause. 

In Halbzeit 2 sollte sich einiges ändern und wir erarbeiteten uns mit guten Kombinationen immer wieder Räume, um in Torschussdistanz zu gelangen. Nur muss man den Abschluss dann auch mal suchen und nicht versuchen, den Ball ins Tor zu tragen. Leider verspielen wir gute Chancen (viel) zu leichtfertig. Ein flacher Schuss auf dem feuchten Rasen (es schneite mittlerweile) hätte die Torhüterin doch in ernste Schwierigkeiten bringen können. Passierte aber nicht. Jedoch tat dies die auffälligste Spielerin der Charlotterburger Mannschaft und so lagen wir in Minute 50 mit 2 Toren hinten. Eigenartigerweise brachte uns das aber wieder zurück ins Spiel, trotz der nachlassenden Kräfte und häufigeren Wechsel. So nutzte Zoe zehn Minuten nach dem 0:2 einen Fehler in der Hintermannschaft vom SCC eiskalt aus und erzielte den Anschlusstreffer. Nun waren wir wieder wach und wollten den Ausgleich. Wir drängten auf das 2:2, aber die Kraft reichte hierfür leider nicht mehr, obwohl wir stark nach vorne spielten. Letztlich erzielte erneut die Spielerin mit der Nummer 10 vom SCC in Minute 65 nach einem katastrophalen Stellungsfehler das 1:3 und damit den Endstand. Das Spiel war zwar nicht ganz ausgeglichen, allerdings war hier heute mehr "drin" gewesen. Jetzt geht es erstmal in die Winterpause.