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Spielbericht

10.09.2017  SC Borsigwalde II – SFC Stern 1900 II  0:1 (0:0)

R. Faulhaber – Schlanser, L. Faulhaber, Schultz (67. Pogriebnaja), Fuchs – Friese, Pogriebnaja (22. Romanowski) – Roth, H. Hermel, Reimer – Ch. Hermel

Tor: 0:1 (48.) Lotti Hermel nach Pass von Alina Friese

Gelbe Karte: 83. Lotti Hermel, hält den Abstand zum Freistoß nicht ein

Heute startete für uns die Punktspiel-Saison und wir konnten einen vollkommen verdienten Sieg einfahren. Dieser war zwar knapp, da wir einige gute Möglichkeiten liegen ließen, aber dennoch ungefährdet. Borsigwalde II spielte mit einigen Akteurinnen, die direkt vor unserer Partie schon für die Erste aufliefen und mit leichten Verwirrtaktiken, denn zum einen wurde eine Spielerin eingewechselt, die zunächst gar nicht auf dem abgeschlossenen Spielberichtsbogen stand (wurde lt. Unparteiischen kurz vor Spielbeginn nachgetragen) und nicht jede Akteurin trug die ihr offiziell zugewiesene Rückennummer. Bereits in der ersten Halbzeit mussten wir verletzungsbedingt wechseln, als „Gnom“ einen Ball aus Nahdistanz ins Gesicht geschossen bekam und mit blutender Nase (Stand jetzt scheint es ein Nasenbeinbruch zu sein) ausgetauscht werden musste, ließen, wie gesagt, gute Chancen liegen, hatten das Spiel aber im Griff. Daher mussten wir auch zur Pause keine taktischen Änderungen vornehmen und kurz nach Wiederanpfiff gingen wir folgerichtig in Führung. Die Gastgeberinnen versuchten es nun etwas körperbetonter, z.b. wurde Ronja Schultz heftig weggefegt (67.), so dass wir sie mit Brummschädel lieber austauschten. „Gnom“ stand wieder bereit und hatte Glück, dass sie kurz vor Schluss nicht durch die beidbeinig eingesprungene Borsigwalder Grätsche verletzt wurde (es gab Gelb). Ca. 20 Minuten vor Spielende hätten wir das Match entscheiden können, der Referee ließ erst Vorteil laufen und als Lotti Hermel schon mit mehreren Metern Vorsprung allein auf den gegnerischen Kasten zulief, pfiff er doch plötzlich einen Freistoß für uns. Der Auftakt ist gelungen, jetzt geht es im ersten Heimspiel gegen die Zweite von Borussia Pankow, die ihren Saisonstart zu neunt verloren.

30.08.2017  Hertha 03 (VL) – SFC Stern 1900 II  4:2 (2:2)

Grätz – Cuenca Bautista (46. Romanowski), Schultz, Fuchs, Schlanser (86. Cuenca Bautista) – Widiger, Romanowski (25. Ibrisevic) – H. Hermel, Schmitz, Barth (19. Pogriebnaja) – Ch. Hermel

Tore: 0:1 (2.) Lotti Hermel nach Zuspiel von Henni Hermel; 0:2 (24.) Lotti Hermel nach Pass von Hannah Schmitz; 1:2 (35.); 2:2 (39.); 3:2 (65.); 4:2 (90.)

Beim Testspiel am Mittwoch ging es gegen den Verbandsliga-Aufsteiger, wir testeten zum dritten Mal im dritten Spiel eine andere taktische Formation und mussten einige angeschlagene Spielerinnen einsetzen. Wir waren von Beginn an hellwach, spielten gut, kombinierten teilweise sehenswert und erarbeiteten uns vollkommen zu Recht einen Zwei-Tore-Vorsprung. Von den Gastgeberinnen kam bis dahin nicht viel und wie aus dem Nichts glichen sie noch vor der Pause aus. Dabei unterstützen wir mit individuellen Fehlern. Im zweiten Abschnitt war es wieder eine Partie auf Augenhöhe, allerdings mussten wir uns zweimal der großartigen Einzelleistung einer Zehlendorferin geschlagen geben. Hier trug unser Trainer Jens Freikowski seinen Teil dazu bei, da er aufgrund unserer Personalsituation bewusst auf bestimmte Umstellungen verzichtete, die diese Aktionen womöglich hätten verhindern können. Nach dem Abpfiff herrschte ein etwas komisches Gefühl vor, denn trotz der Niederlage hatten wir ein gutes Spiel gemacht. Also das positive mitnehmen und weiter arbeiten. Am Wochenende ist spielfrei und dann startet für uns die Bezirksliga mit einem Auswärtsmatch beim SC Borsigwalde II.

Polytan-Pokal-Qualifikation (Achtelfinale):

26.08.2017  Türkiyemspor II – SFC Stern 1900 II  1:2 (0:1)

Grätz – Cuenca Bautista, Schlanser, Thun, Roth – Pogriebnaja (76. Hartmann), H. Hermel, Schmitz, Barth – Ch. Hermel, Härtel (83. Romanowski)

Tore: 0:1 (43.) Hannah Schmitz nach Ballstafette über Toni Härtel und Lotti Hermel; 0:2 (73.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 1:2 (85.)

Heute startete unsere Pflichtspielrunde mit der „Qualifikation“ im Polytan-Pokal. Wieso es Qualifikation heißt, erschließt sich mir nicht so ganz, wenn sich von 14 teilnehmenden Mannschaften immerhin 12 in dieser Runde messen müssen. Oder stand vorher schon fest, dass die beiden Freilose zwingend an Berlin-Liga-Vertreter gehen müssen?  Egal, ich nenne es gemäß der Anzahl an Teams einfach „Achtelfinale“ und da trafen wir auf Türkiyemspor, denen wir auch im Bezirksliga-Alltag begegnen werden.
Wir begannen gut, ließen den Ball laufen und erspielten uns ein optisches Übergewicht, jedoch kam der finale Pass noch etwas zu ungenau oder wir zielten knapp daneben, wie z.B. beim Schuss von Toni Härtel, der hauchdünn über die Latte ging (33. Minute). Zwischendurch ließen wir die Gastgeberinnen mal zehn Minuten spielen, ohne dass daraus Gefahr für unser Tor entstand, zumal unsere gut aufgelegte Torfrau Rieke Grätz das wenige abfing, was an unserer neu formierten Defensive vorbei kam. Zum Ende des ersten Abschnitts wurden wir wieder besser und eine sehenswerte Kombination brachte die verdiente Pausenführung. In der zweiten Halbzeit agierten wir weiter, verpassten mehrere Flanken allerdings nur um Haaresbreite. Wir gaben aber nie auf, belohnten uns mit dem zweiten Treffer und hatten wieder Pech, als die gegnerische Torfrau einen Kopfball von Lotti Hermel gerade noch so abwehren kann und Lotti den Nachschuss aus spitzem Winkel an den Pfosten setzt (81.). Fünf Minuten vor Spielende markierte das Heimteam den Anschlusstreffer. Ein sehenswerter und unhaltbarer Freistoß, der aber auch dadurch ermöglicht wurde, dass wir nicht auf unseren Keeper hörten und eine Frau weniger als gefordert in die Mauer stellten. Unnötig. Türkiyem versuchte nun noch den Ausgleich zu erzielen, aber dieser Freistoß blieb die einzige echte Möglichkeit, die sie in 90 Minuten hatten. Von daher sind wir verdient ins Viertelfinale eingezogen.

Test: 20.08.2017  Frauenfußball-Club Berlin 2004 (LL) – SFC Stern 1900 II  1:1 (0:1)

Grätz – Schlanser, Schultz, Fuchs, Böhmke – Kahlscheuer – Cuenca Bautista, Pogriebnaja, Barth – Ch. Hermel, Zeller

Tore: 0:1 (1.) Lotti Hermel nach Vorarbeit von Rieke Grätz; 1:1 (58.)

Am Sonntag trafen wir auf sonnigem Kunstrasen auf den Landesliga-Aufsteiger FFC Berlin. Aufgrund von Urlaub, Verletzungen, Prüfungsvorbereitungen usw. bekamen wir für unser erstes Testspiel genau 11 Spielerinnen zusammen und so war schon vor dem Anpfiff klar, dass viel über den Willen gehen musste. Unser Team, bei dem Trainer Jens Freikowski manche Akteurin auf weniger gewohnter Position testete, erwischte einen Traumstart, als Lotti Hermel einen weiten Schlag von Torfrau Rieke Grätz erlaufen konnte und eiskalt einnetzte. Im weiteren Verlauf der Partie wurden wir aber immer unruhiger, spielten zu hektisch, wurden ungenau in unseren Aktionen. Somit machten wir den FFC stark, die aber zumeist im Abschluss ungefährlich waren und eigenartigerweise bei minimalstem Körperkontakt zu Boden stürzten. Und wenn doch mal ein Schuss auf unser Gehäuse kam, wurde er glänzend von Rieke Grätz pariert, die die ganze Woche krankheitsbedingt nicht trainiert hatte. Ab und an blitzte unser Können auf, doch oft fehlte der entscheidende Schritt um wirkliche Torgefahr zu kreieren. Zur zweiten Halbzeit wurde auf 6 Positionen verändert und die Heimmannschaft konnte nicht ganz unverdient ausgleichen. Danach merkte man sukzessive die unterschiedliche Anzahl von Trainingseinheiten unserer Spielerinnen, doch wir bissen uns durch, teilweise trotz Krämpfe. Fazit: Nicht unzufrieden, aber definitiv auch nicht zufrieden. Die jeweilige Aufstellung funktionierte nicht immer, aber diese Erkenntnis war wichtig und wir haben noch viel Arbeit vor uns. Für die Willensanstrengung bekommen die Spielerinnen 1 Bonusrunde geschenkt.

Nächstes Spiel ist der Pokal-Wettbewerb am Samstag, 26.08.2017 bei Türkiyemspor II (Anpfiff 16:45 Uhr).

Tabelle 2.Frauen

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