So 04.11.2018 14:00 Uhr/Fischerstraße/1.Herren/Berlin-Liga/13.Spieltag

SV Sparta Lichtenberg - SFC Stern 1900   2:1 (0:0)

Sterner belohnen sich nicht für starke Leistung - Knockout durch Sejdic per direktem Freistoß - Deja Vu ....

kossahn freyer

Freyer fand heute in Torhüter Kossahn seinen Meister - wie auch sein Gegenpart Simon Slotta, hielt Spartas Keeper überragend (Foto: Lehner)

Fußball ist manchmal einfach nur gemein. Ungerecht. Jawohl. Aber wenn du deine Chancen nicht rein machts? Na ja...

Im Topspiel der Liga spielten heute zwei Mannschaften total auf Augenhöhe und zunächst gab Gastgeber Sparta den Ton an. Allerdings konnten die Sterner dann gegen Ende der ersten Halbzeit deutlich mehr Akzente setzen, was sich zu Beginn der zweiten Hälfte fortsetzte.

Und so war es für viele Beobachter keine große Überraschung, als Stern dann in der 52. Minute in Führung gehen konnte (Luca Rohr). Dennis Freyer hätte sogar allein vor dem überragend haltenden Torwart Kossahn auf 2:0 erhöhen können, doch Kossahn fischte Freyer den Ball vom Fuß.
Und damit folgte, was folgen musste: Ein Irrläufer durch den Strafraum von Stern wurde von Marvin Kupfer in der 70. Minute aus kurzer Distanz verwandelt. Und Sparta drängte danach, beide Mannschaften wollten alle drei Punkte, so hatten auch die Sterner noch eine Reihe guter Gelegenheiten, davon ein Lattenknaller von Patrick Mattern nach einem Freistoß sowie ein Kopfball von Luis Driemel aus kurzer Distanz. Wieder hielt Kossahn überragend/reflexartig.

Und so passt es zur Gemeinheit des Schicksals im Fußball im Speziellen, dass der überragende Sanid Seijdic (wer sonst?) mit der letzten Aktion des Spiels per direktem Freistoß aus gut 19m/zentral unhaltbar für Slotta (der ebenfalls überragend gehalten hatte) zum 2:1-Siegtreffer für Sparta verwandelte. Deja Vu! Wieviele direkte Freistöße hat Seijdic nun eigentlich schon gegen die Sterner verwandelt? Die Sterner standen am Ende ohne Punkte da, und mit dem verdammt miesen Gefühl, ein großartiges Spiel abgeliefert zu haben - ohne dafür wenigstens etwas Zählbares ergattert zu haben. So gemein ist Fußball.

Es hilft kein Lamentieren, Mund abputzen, die Saison ist noch lang, und nächsten Sonntag gibt es endlich wieder einmal ein Heimspiel, und zwar gegen die Füchse aus Reinickendorf, ihres Zeichens Tabellen-Schlusslicht. Da darf nichts anbrennen! Die Saison ist schließlichnoch lang, und auch die Konkurrenz patzte erheblich, so dass die Sterner immerhin trotz der zweiten Saisonniederlage weiter auf Platz 3 der Tabelle zu finden sind.


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