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Spielbericht

 

Mi. 03.10.2018 15:00 Uhr/Heckerdamm/1.Herren/Berlin-Liga/9.Spieltag

Berlin Türkspor - SFC Stern 1900   3:3 (2:1)

Sterner vollführen irre Achterbahnfahrt, am Ende muss man aber zufrieden sein mit dem Punkt!

tim grabow can eryigit

Bildmitte: Entscheidender Mann auf dem Platz heute für die Sterner: Tim Grabow, hier im Zweikampf mit Can Eryigit (Foto: Lehner)


Erneut lieferten die Sterner eine absolut mitreißende Partie ab, heute war es sogar eine Achterbahnfahrt, mit einem frühen Hoch, einem langen und steilen Tief, das in einem fast sensationellen Schluss-Hoch mündete, bei dem dann leider am Ende der Looping fehlte. Aber alles der Reihe nach.

Denn der Looping am Ende fehlte vermutlich auch, weil Hakan "Salto" Önal neben einigen weiteren Stammkräften (u.a. Maxi Obst, Patrick Mattern) verletzt oder aufgrund familiärer Verpflichtungen fehlten. Dabei fing alles - wie gesagt - eigentlich so gut an. Denn Tim Grabow, heute der maßgebliche Akteur auf Sterner-Seite, machte zwei Tore und bereitete das erste Tor genial vor, hätte sogar schon nach wenigen Minuten das 1:0 erzielen können. Zu diesem Zeitpunkt scheiterte er über die linke Seite kommend noch an Türkspors Torwart Cetinkaya.

Überhaupt muss man sagen, dass es schon beeindruckend war, wie die Sternertruppe gegen das mit ehemaligen Oberliga-Kickern gespickte Team vom Heckerdamm aufspielte. Und dann eben packte Tim Grabow in der 21. Minute den genialen Steilpass über Links aus und setzte durch die Nahtstelle der Gastgeber-Abwehr Dennis Freyer so gut in Szene, dass der Torjäger von letzter Saison gar nicht anders konnte und das 1:0 erzielte. Alles schien den gewünschten Weg zu gehen.

Aber dann passierte es eben wie in der Achterbahn: Plötzlich tat sich eine unglaubliche Abwärtsfahrt ins gefühlte Nichts auf. Individuelle Fehler! Paulo de Almeida setzte sich nur sieben Minuten nach der Stern-Führung in einem Solo über links durch, lief der Sterner Abwehrseite davon und erzielte den Ausgleich. Dieser Schock saß offenbar so tief, dass sich die Sterner erst einmal nicht erholten, sondern sogar kurz vor der Pause noch den 2:1-Rückstand durch Aydogdu hinnehmen mussten. Tor-Pfiff und Pausenpfiff gingen ineinander über. 

Nach dem Wiederanpfiff die nächste kalte Dusche, erneut Almeida erzielte sogar das 3:1. Die Achterbahnfahrt schien sich in eine Geisterbahnfahrt zu verwandeln. Lethargisch und ziellos wirkte jetzt manche Sterner-Aktion. Aber als dann die Trainer Can Cakin und Nico Wobeser in der 58. Minute brachten, schien noch einmal der berühmte Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Auftritt Tim Grabow. Schöne Einzelaktion über rechts diesmal, er konnte sich durchsetzen und den Anschlusstreffer erzielen. 61. Minute: Da ging noch was!

Angriffswelle über Angriffswelle ließen die Sterner jetzt heranrollen. Endlich kam eine Aktion wieder gefährlich vors Tor von Türkspor, und jetzt konnte Tim Grabow aus kurzer Distanz sogar den Ausgleich erzielen (71.). Lag da wieder ein kleine Sensation in der Luft? Der Sieg schien machbar, da die Kräfte der Gastgeber auch etwas nachzulassen schienen.

Doch - wie schon zu Anfang angedeutet - das ganz große Erfolgerlebnis blieb den Sterner heute leider vorenthalten. Aber immerhin hat man diesmal einen Punkt gerettet statt zwei Punkte zu verlieren. Das muss man auch 'mal gelten lassen.

Weg ist aber leider die Tabellenführung. Stern jetzt auf Platz 3, einen Punkt hinter dem neuen Tabellenführer Sparta und punktgleich mit dem neuen Tabellenzweiten Eintracht Mahlsdorf, die den Berliner SC heute mit 4:0 wegfegten. Sparta gewann offenbar mit Mühe in Frohnau und hat sich somit die Tabellenspitze erkämpft. Zeit zu lamentieren ist nicht. Am Sonntag ist Makkabi zu Gast an der Schildhornstraße. Vielleicht sehen wir ja dann am Sonntag den nächsten Önal-Salto? Macht Spaß! Wäre schön.

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